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Fragen und Antworten.

Kurze Antworten auf das, was Betriebe am häufigsten fragen: an Google, an eine KI oder an mich. Wer mehr wissen will, liest über den Link weiter.

Vektordateien und Logos

Was ist eine Vektordatei?

Eine Vektordatei speichert ein Motiv als Formen und Kurven statt als Raster aus Pixeln. Deshalb bleibt es in jeder Größe scharf, von der Visitenkarte bis zur Fassade. Druckereien und Werbetechniker brauchen sie vor allem für Logos und Schriftzüge.

Logo als Vektordatei

Welche Endung hat eine Vektordatei?

Die üblichen Endungen sind SVG, EPS, AI und PDF, für Laser und Fräse auch DXF. Die Endung allein beweist aber nichts: In einem PDF oder SVG kann auch nur ein eingebettetes Pixelbild stecken.

So erkennst du eine echte Vektordatei

Was ist der Unterschied zwischen Vektorgrafik und Pixelgrafik?

Eine Pixelgrafik wie JPG oder PNG besteht aus festen Bildpunkten und wird beim Vergrößern unscharf. Eine Vektorgrafik beschreibt Linien und Flächen rechnerisch und bleibt in jeder Größe sauber. Für Fotos passt Pixel, für Logos und Schrift passt Vektor.

Logo-Dateiformate im Überblick

Was ist eine SVG-Datei?

SVG steht für Scalable Vector Graphics und ist ein Vektorformat fürs Web. Browser zeigen es direkt an, es bleibt auf jedem Bildschirm scharf und ist bei einfachen Logos meist sehr klein. Auch viele Schneideplotter und Werbetechniker arbeiten damit.

PNG in SVG umwandeln

Was ist eine EPS-Datei?

Eine EPS-Datei ist ein älteres Vektorformat aus der Druckvorstufe, EPS steht für Encapsulated PostScript. Viele Werbetechniker und Druckereien nehmen sie noch an, für den Druck ist heute aber meist ein PDF mit Vektorpfaden üblich. Du öffnest sie in Programmen wie Illustrator oder CorelDRAW und erstellst sie aus einem Bild mit einem Vektorisierer.

EPS und andere Logo-Dateiformate

Ist ein PDF eine Vektordatei?

Nicht automatisch. Ein PDF kann Vektorpfade enthalten oder nur ein eingebettetes Foto. Zoom stark hinein: Bleiben die Kanten glatt, sind es Vektoren. Werden sie treppig, steckt ein Pixelbild darin.

Drei Tests für deine Datei

Wie wandle ich ein Bild in eine Vektordatei um?

Du lässt es automatisch nachzeichnen, zum Beispiel mit einem Vektorisierer im Browser. Das klappt am besten bei klaren Formen und wenigen Farben. Fotos und unscharfe Vorlagen werden damit nicht sauber, dort hilft nur Nachzeichnen von Hand.

Kostenloser Vektorisierer

Ich habe mein Logo nur als JPG. Wie bekomme ich eine Vektordatei?

Frag zuerst beim ursprünglichen Gestalter nach, oft existiert die Datei noch. Sonst wandelst du das JPG automatisch um oder lässt das Logo neu zeichnen. Für Fahrzeug, Schild und Arbeitskleidung lohnt sich die Handarbeit.

Logo vektorisieren

Mein Logo soll auf ein Firmenschild. Welche Datei brauche ich?

In der Regel eine Vektordatei, meist PDF, EPS oder SVG, dazu die Farbangabe als RAL-Ton oder Folienfarbe. Der Schilderhersteller sagt dir vorab, welches Format er annimmt. Ein JPG reicht für Schnitt und Großformat meist nicht.

Logo-Dateien für Werbetechnik

Welche Datei brauche ich für einen Plotter?

Schneideplotter arbeiten mit Vektorpfaden, meist als SVG oder DXF. Welches Format dein Gerät annimmt, hängt von Programm und Version ab. Pixelbilder wie JPG musst du vorher in Pfade umwandeln.

Plotterdatei erstellen

DPI und Druck

Was bedeutet 300 dpi?

300 dpi heißt 300 Bildpunkte pro Zoll, also rund 118 Pixel pro Zentimeter Druckgröße. Das ist der Richtwert für alles, was man in die Hand nimmt, etwa Visitenkarten, Flyer und Fotos.

300 dpi in Pixel

Was ist dpi bei Bildern?

Dpi steht für dots per inch, Punkte pro Zoll, und ein Zoll sind 2,54 cm. Die Zahl sagt, wie dicht die Pixel eines Bildes im Druck liegen. Sie ergibt sich erst aus Pixelzahl und Druckgröße.

DPI eines Bildes prüfen

Wie viele Pixel sind 300 dpi?

Das hängt von der Druckgröße ab: Du rechnest Zentimeter geteilt durch 2,54 mal 300. A4 braucht 2480 × 3508 Pixel, A5 1748 × 2480 und eine Visitenkarte 1004 × 650 Pixel.

Tabelle für alle Formate

Wie viel dpi hat mein Bild?

Teile die Pixelbreite durch die Druckbreite in Zoll. Ein Bild mit 3000 Pixeln Breite hat bei 25,4 cm Druckbreite also 300 dpi. Die Zahl in den Dateieigenschaften sagt darüber wenig aus.

Bild im Druckcheck prüfen

Wie ändere ich die dpi eines Bildes?

Die DPI-Angabe in der Datei lässt sich ohne Qualitätsverlust setzen, dabei bleibt jedes Pixel gleich. Schärfer wird das Bild dadurch nicht. Für einen größeren Druck brauchst du mehr Pixel, also eine bessere Vorlage.

Bild auf 300 dpi setzen

Wie viel dpi braucht man für den Druck?

300 dpi für alles, was man in die Hand nimmt. Ein Poster im Flur kommt mit etwa 200 dpi aus, Plakate mit 150 dpi und große Banner mit noch weniger, weil man sie aus größerem Abstand sieht.

Faustregeln nach Abstand

Ist dpi dasselbe wie ppi?

Im Alltag ja. Genau genommen beschreibt ppi die Pixel einer Bilddatei und dpi die Druckpunkte eines Druckers. Druckereien sagen meist dpi und meinen damit die Pixel pro Zoll deiner Datei.

dpi, ppi und Pixel

Was ist Beschnitt beim Druck?

Beschnitt ist ein Überstand des Motivs über das spätere Format hinaus, meist 3 mm auf jeder Seite. Beim Schneiden verrutscht das Papier minimal. Ohne Überstand können dann weiße Blitzer am Rand entstehen.

Druckdaten prüfen

Ist MB größer als KB?

Ja. Ein Megabyte sind 1.000 Kilobyte, manche Programme rechnen mit 1.024. Ein Foto mit 2 MB ist also rund zehnmal so groß wie eine erlaubte Datei mit 200 KB und muss für viele Formulare verkleinert werden.

Bild auf 200 KB verkleinern

Farbcodes

Was ist ein Farbcode?

Ein Farbcode beschreibt einen Farbton als Zahl oder Zeichenfolge, damit er überall gleich aussieht. Je nach Einsatz gibt es verschiedene Systeme: HEX und RGB für Bildschirme, CMYK für den Druck, RAL für Lack und Folie.

Farbcode aus einem Bild bestimmen

Was ist das für ein Farbcode?

Das erkennst du an der Schreibweise. Eine Raute mit sechs Zeichen wie #1F3A5F ist HEX. Drei Zahlen bis 255 sind RGB, vier Prozentwerte sind CMYK. RAL hat eine vierstellige Nummer, Pantone eine Nummer mit Buchstaben wie 186 C.

Farbcodes im Überblick

Was ist der Unterschied zwischen HEX und RGB?

In der Farbe keiner, nur in der Schreibweise. #FF0000 und 255, 0, 0 sind dasselbe Rot. Beide beschreiben Farben aus rotem, grünem und blauem Licht und gelten für Bildschirme.

HEX und RGB erklärt

Was ist der Unterschied zwischen RGB und CMYK?

RGB mischt Farben aus Licht und gilt für Bildschirme. CMYK mischt sie aus den Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Sehr leuchtende Bildschirmfarben lassen sich drucken nur annähern und wirken auf Papier oft matter.

RGB in CMYK umwandeln

Was bedeutet RAL?

RAL ist eine Farbsammlung für Lack, Pulverbeschichtung und viele Folien. Der Name geht auf den Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen von 1925 zurück. Jeder Ton in RAL Classic hat eine vierstellige Nummer, RAL 7016 ist zum Beispiel Anthrazitgrau.

RAL-Farbe bestimmen

Welcher RAL-Ton ist das?

Aus einem Foto lässt sich nur der nächstliegende RAL-Ton schätzen, weil Licht und Kamera die Farbe verändern. Sicher wird es erst am gedruckten RAL-Fächer. Für eine erste Einordnung reicht ein Werkzeug mit Bildvergleich.

RAL-Ton aus Foto bestimmen

Wie finde ich die Farbe eines Bildes heraus?

Du liest sie mit einer Pipette aus. Nimm möglichst ein PNG oder SVG, denn JPG verfälscht Farben an Kanten leicht. Du bekommst HEX und RGB direkt, CMYK und RAL nur als Annäherung.

Farbe aus Bild bestimmen

Was ist Pantone?

Pantone ist ein Farbsystem für Sonderfarben. Der Ton wird fertig angemischt gedruckt statt aus vier Farben gemischt, deshalb sieht er auf jeder Drucksache gleich aus. Die Nummern haben einen Zusatz wie C für gestrichenes Papier.

Pantone und HKS erklärt

Google und Sichtbarkeit

Was ist ein Google-Business-Eintrag?

Das ist der kostenlose Eintrag deines Betriebs in Google Maps und in der Google-Suche, offiziell Google-Unternehmensprofil. Er zeigt Name, Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos, Bewertungen und den Link zu deiner Website.

Google-Eintrag erstellen

Wie bekommt man einen Google-Eintrag?

Melde dich auf business.google.com mit einem Google-Konto an, trage Name, Kategorie und Adresse oder Einzugsgebiet ein und bestätige den Betrieb. Welche Bestätigung möglich ist, zum Beispiel Video, Telefon oder Postkarte, legt Google fest.

Anleitung Schritt für Schritt

Was kostet ein Google-Eintrag?

Nichts. Anlegen, Bestätigen und Pflegen des Unternehmensprofils sind kostenlos, und eine bessere Platzierung lässt sich dort laut Google nicht kaufen. Geld kosten nur Google-Anzeigen, und die sind etwas anderes.

Google-Eintrag im Detail

Ist Google My Business dasselbe wie das Unternehmensprofil?

Ja. Google hat Google My Business Ende 2021 in Unternehmensprofil umbenannt, auf Englisch Google Business Profile. Google-Eintrag und Firmeneintrag meinen im Alltag dasselbe.

Unternehmensprofil einrichten

Was sind Rezensionen bei Google?

Rezensionen sind Bewertungen von Kunden in deinem Google-Unternehmensprofil, mit einem bis fünf Sternen und meist einem kurzen Text. Sie erscheinen in Maps und in der Suche. Fragen darfst du danach, Gegenleistungen verbieten Googles Richtlinien.

Google-Bewertungen bekommen

Wie bekomme ich Google-Bewertungen?

Bitte direkt nach der erledigten Arbeit persönlich darum und schick den direkten Bewertungslink aus deinem Unternehmensprofil mit. Das geht auch als QR-Code auf Rechnung oder Theke. Belohnungen und das Sortieren nach zufriedenen Kunden sind nicht erlaubt.

QR-Code für Google-Bewertungen

Wie kommt man bei Google nach oben?

Deine Seite muss die Suchanfrage besser beantworten als die bisherigen Ergebnisse, technisch sauber abrufbar sein und Vertrauen zeigen, etwa durch Verlinkungen und Bewertungen. Bei einer neuen Website dauert das realistisch drei bis zwölf Monate. Feste Plätze kann niemand zusagen.

Was bei Google wirklich wirkt

Wie trage ich meine Website bei Google ein?

Das läuft über die kostenlose Google Search Console: Website bestätigen und die Sitemap einreichen. Das ist etwas anderes als das Unternehmensprofil, das deinen Betrieb in Maps zeigt. Für einen Betrieb vor Ort lohnt sich beides.

Der Unterschied erklärt

Website: Kosten, Dauer, Inhalt

Was kostet eine Website?

Für Selbstständige und kleine Betriebe liegt der übliche Rahmen bei 800 € bis 3.000 € einmalig für fünf bis zehn Unterseiten. Bei mir beginnt eine Website bei 490 € einmalig oder 49 € im Monat, der erste Entwurf ist kostenlos.

Was eine Website kostet

Was kostet ein Website-Relaunch?

Ungefähr so viel wie eine neue Website, weil die Arbeit fast dieselbe ist. Den Preis bestimmen Seitenzahl, neue Texte und Fotos, Funktionen und saubere Weiterleitungen. Bei mir beginnt ein Relaunch bei 490 € einmalig oder 49 € im Monat.

Kosten für einen Relaunch

Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?

Eine einfache Website mit Startseite und Kontakt steht in der Regel in ein bis zwei Wochen, mit fünf bis zehn Unterseiten in drei bis sechs Wochen. Am häufigsten verzögern fehlende Texte und Bilder das Projekt, nicht die Technik.

Realistische Zeitplanung

Was muss auf eine Website?

Mindestens Startseite, Leistungen, Über mich oder Über uns, Kontakt sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Referenzen, Preise und Ratgeber sind sinnvolle Ergänzungen. Auf den ersten Blick muss klar sein, was du anbietest, für wen und wo.

Aufbau einer Website

Warum bringt meine Website keine Anfragen?

Meist liegt es an einer von drei Ebenen: Niemand findet die Seite, Besucher verstehen das Angebot nicht, oder der Kontaktweg funktioniert nicht. Teste zuerst dein eigenes Formular. Das dauert fünf Minuten und ist oft die teuerste Ursache.

Ursachen und was du tun kannst

Soll ich meine Website selbst erstellen oder erstellen lassen?

Selbst machen lohnt sich, wenn du Zeit hast und ein Vorlagen-Design reicht. Rechne mit 20 bis 60 Stunden im Baukasten. Ein Profi lohnt sich, sobald die Seite Anfragen bringen soll oder niemand im Betrieb sie dauerhaft pflegen kann.

Beide Wege im Vergleich

Ist WordPress unsicher?

WordPress selbst nicht, ungepflegtes WordPress schon. Die meisten bekannten Lücken stecken in Plugins und Themes, nicht im Kern. Wer es nutzt, braucht jemanden, der Updates zuverlässig einspielt.

Die Nachteile von WordPress

QR-Codes und Unterschrift

Wie klein darf ein QR-Code sein?

Gedruckt sollte er mindestens 2 × 2 cm groß sein, mit einem freien Rand von vier Modulen. Für größere Entfernungen gilt: Kantenlänge etwa ein Zehntel des Leseabstands. Je mehr Inhalt im Code steckt, desto größer muss er werden.

QR-Code-Größe

Was ist der Unterschied zwischen statischem und dynamischem QR-Code?

Ein statischer Code enthält den Inhalt direkt und läuft ohne Anbieter. Ein dynamischer Code enthält nur eine Kurzadresse, die der Anbieter weiterleitet. Das erlaubt Änderungen, aber endet das Abo, kann der gedruckte Code ins Leere führen.

Statisch oder dynamisch

Wie erstelle ich einen QR-Code kostenlos?

Gib im Generator die Adresse oder den Text ein und lade den Code herunter. Ein statischer Code braucht kein Konto und läuft nicht ab, solange das Ziel existiert. Prüfe ihn vor dem Druck immer mit dem Handy.

QR-Code-Generator

Wie füge ich eine Unterschrift in ein PDF ein?

Erstelle die Unterschrift einmal als PNG mit transparentem Hintergrund und setz sie ein: im Acrobat Reader über Ausfüllen und unterschreiben, am Mac in der Vorschau, am iPhone über Markieren. So hast du sie immer griffbereit.

Unterschrift in PDF einfügen

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